Wettkampfübungen für Erwährmung und Fitness

Die hier aufgeführten Zweikampfübungen steigern Koordination, Schnelligkeit und sind nicht an komplizierte Wettkampfregeln, an spezielle Räumlichkeiten oder an Sportgeräte gebunden.

Fangen der Füße des Gegners | Fangen der Hände des Gegners | Schlag auf die Oberschenkel | Fang den Vogel | Liegestützkampf | Schlag auf die Hände | Fang die Maus | Um Kopf und Kragen | Halte den Vogel | Kampf um das Berühren der Füße | Kampf um das Berühren der Schultern | Kampf UfIJ das Berühren der Oberschenkel | Tritt seitwärts | Steh fest! | Linienkampf | Linienkampf 2 | Kampf um den Grätschstand | Kampf um die Hockstellung | Frosch- und Krebskampf | Gesäß-, Brust- oder Schulterprellen | Kampf um den Schneidersitz | Sohlenkampf | Kampf um den Liegestütz seitlings | Kamelreiten | Kampf um die Erhaltung des Kopfstandes | Eidechsenkampf | Hebe den Fuß! | Gleichgewichtstanz und Grenzkampf | Armhakelkampf | Fußfegen | Hakel- und Fußhebekampf | Wälzen des Gegners aus der Bauch- ,in die Rückenlage | Wälzen des Gegners aus der Bauch- ,in die Rückenlage | Wälzen des Gegners aus der Festhalte | Aus der Bauchlage in die Bankstellung gelangen | Überführen des Gegners aus der Bankstellung in die Bauchlage | Umfassen des Rumpfes des Gegners | Wälzen des Gegners aus der Bankstellung in die Rückenlage | Ringen am Boden | Ringen im Kniestand | Aus der Bankstellung.in den Stand gelangen | Jagd in der Nacht | Kampf in der Nacht | Erreichen des gegnerischen Startplatzes | Erreichen des gegnerischen Startplatzes | Lauf durch die Schlucht | n den Rücken des Gegners gelangen | Umfassen und Heben des gegnerischen Beines | Ringen um den Schatz | Stand- und Gürtelringen | Ziehen des Gegners aus dem Sitz und Fingerstreoken | Kampf um Stand oder. Sitz | Schritt nach vorn und Schatzheben | Zug in den Kreis oder über die Grenze | Kampf um den Stand | Befreiung | Nackenziehkampf im Liegestütz | Faust aus dem Kreis | Hand auf den Boden | Hände hoch und Hände zusammen | Hände an die Hosennaht | Knie auf den Boden | Heben des Gegners am Arm aus dem Stand | Umfassen des Gegners von hinten -und Heben vom Boden | Umfassen des Gegners von vorn und Heben vom Boden | Gegner durch Umfassen des Rumpfes oder der Taille aus dem Stand heben | Heben des Gegners aus der Bankstellung | Ausheber | Kampjum das Beugen seitwärts | Rückenkampf | Zwingen des Gegners In die Bauchlage aus dem Reitsitz rücklings | Zwingen des Gegners in die Bauchlage aus dem Reitsitz vorlings | Rolle seitwärts | Fersen vom Boden | Kampf um den Schwebesitz | Beinhakeln | Kampf um das Schließen der Beine | Schließen der gegrätschten Beine des Gegners | Knie- und Handdrücken | Drehen vor dem Gegner im Stand | Drehen um den Gegner aus der Sitz- bzw . Bankstellung | Fangen des Gegners | Kampf um die Sitzstellung | Verfolgungsrennen im Liegestütz seitlings | Uhrenhasche | Haschen | Sperre passieren | Verfolgungsrennen | Ziehkampf | Nackenziehkampf | Ziehkampf rücklings | Kampf um das Feld | Schulterschiebekampf | Rückenschiebekampf | Schiebekampf im Liegestut: vorlings | Schiebekampf rückwärts im Liegestütz | Zieh- und Schiebekampf mit Beinhakeln | Hahnenkampf | Hinauswerfen |

Fangen der Füße des Gegners

Die Gegner sitzen sich gegenüber und haben die gestreckten Beine vom Boden gehoben (Bild 1). B versucht nun, seine geschlossenen Füße, die sich ungefähr 50 cm über den Füßen von A befinden, durch die gegrätschten Beine von A zu führen. A, der den Fänger darstellt, versucht durch ein reaktionsschnelles Zusammenführen seiner ge grätschten Beine, die Unterschenkel bzw. Füße des Gegners zu umschließen (Bild 2). A darf während der Übung seine Beine lediglich zusammenführen. Ein Heben und Senken der gestreckten Beine ist ihm nicht gestattet.

Fangen der Hände des Gegners

Die Gegner stehen sich mit leicht gegrätschten Beinen gegenüber. A hat die Arme nach vorn gestreckt und so weit gespreizt, daß sich die gegenüberliegenden Handflächen in etwa 50 cm Abstand von einander befinden. B versucht nun, seine nach vorn oben gehobenen Arme durch die gespreizten Arme von A zu führen (Bild I). A ver sucht das durch ein schnelles Schließen seiner Arme zu verhindern (Bild 2). A darf während der Übung seine Arme lediglich zusammen führen. Ein Heben bzw. Senken seiner gestreckten Atme ist ihm nicht gestattet.Die Übung kann auch in der Sitzstellung durchgeführt werden (Bild 3 und 4).

Schlag auf die Oberschenkel

Beide Gegner sitzen sich gegenüber. A hat beide Handflächen auf die Oberschenkel des Gegners gelegt. B, dessen Hande sich zunächst seitlich an seinen Oberschenkeln befinden, beabsichtigt, auf die Handrücken von A zu schlagen (Bild 1, 2 und 4) A versucht, dem Schlag durch reaktions schnelles Zurückziehen seiner Hände aus zuweichen und dadurch B auf seine eigenen Oberschenkel schlagen zu lassen (Bild 3). Ein Zurückziehen der Hände durch A, ohne daß B seine Hände von den Oberschenkeln gelöst hat, wird mit einem Punktabzug bestraft. Die Übung kann auch in der Hockstellung ausgeführt werden.

Fang den Vogel

Die Gegner stehen sich gegenüber. Während A beide Arme zur Vorhalte gehoben hat und in jeder Faust einen kleinen Gegenstand hält (Steinehen, Tischtennisball, Papierkügelchen, Münzeoder ähn liches), hat B die Arme zur Grundhaltung gesenkt (Bild 1). Nun öffnet A plötzlich eine der beiden Fäuste und läßt so den Gegenstand fallen. B muß nun versuchen, ihn mit beiden Händen zu fangen (Bild 2). Die Aufgabe kann erschwert werden, indem B denGegenstand entweder mit der rechten oder der linken Hand fangen muß. Die Übung kann auch in der Sitzstellung durchgeführt werden. A muß dann seine Arme in die Vorhochhalte heben und aus dieser Stellung den Gegenstand aus den Fäusten fallen lassen .

Liegestützkampf

Die Gegner befinden sich im Liegestütz vorlings gegenüber und versuchen, sich gegenseitig auf die Hände zu schlagen (Bild 1 und 2). Dabei ist es beiden Gegnern erlaubt, sich im Liegestütz vorlings nach allen Richtungen zu bewegen und dem Schlag durch ein Zu rücknehmen der Hände auszuweichen. Es sollte aber darauf geachtet werden, daß Rumpf und Beine der Kämpfer völlig gestreckt sind. Besonders interessant kann die Übung gestaltet werden, wenn ent sprechende Täuschungsmanöver angewandt werden.

Schlag auf die Hände

Die Gegner stehen sich gegenüber, haben die Arme nach vorn ge- streckt und die Handflächen gegeneinander gelegt (Bild 1). A, dessen Handflächen sich unter den Handflächen von B befinden, versucht nun, auf die Handrücken von B zu schlagen (Bild 2). Gelingt ihm das (Bild 3), so erhält er einen Punkt, War aber B in der Lage, dem Schlag durch ein Zurückziehen der Hände auszuweichen (Bild 4), so wird der Punkt ihm zugesprochen. A kann auch einen Punkt erhalten, wenn B die Hände zurückzieht, ohne daß A die Hände von den Handflächen gelöst hat. Die Übung kann auch in der Sitzstellung durchgeführt werden.

Fang die Maus

Die Gegner stehen sich gegenüber und haben den rechten bzw.linken Arm nach vorn gestreckt. Dabei zeigt die Handfläche von A nach oben. Die Handfläche von B, die sich ungefähr 30 cm über der Hand von A befindet, zeigt nach unten. Auf der weit geöffneten- Hand von - A liegt ein kleiner Gegenstand (Steinehen, Papierkügelchen. Tisch- tennisball, Münze oder ähnliches/Bild I). B versucht nun durch ein schnelles Senken des Armes und ein Schließen der Hand, den Gegen- stand zu ergreifen (Bild 2). A will das durch ein Schließen seiner Hand verhindern (Bild 3). Der Kämpfer, der nach Ablauf der Übung den Gegenstand in seiner Faust hält, bekommt einen Punkt zugespro- chen. Die Übung kann auch in der Sitzstellung durchgeführt werden.

Um Kopf und Kragen

A hockt vor B und hat die Ellenbogen auf die Oberschenkel auf- gelegt. Seine Unterarme sind so weit gespreizt, daß sich die gegen- überliegenden Handflächen in etwa 50 cm Abstand voneinander befinden. B nimmt eine tiefe Bankstellung ein, d. h., seine Ober- und Unterarme bzw. seine Ober-und Unterschenkel bilden einen spitzen Winkel (Bild 1). Durch ein plötzliches Strecken der Arme und ein Heben des Kopfes versucht B, mit dem Kopf durch die Hände von A zu schlüpfen (Bild 2). A versucht, das durch ein Zusammenführen seiner Hände zu verhindern (Bild 3). Ein Heben der Unterarme und Hände ist A nicht gestattet. Die Übung kann auch so durchgeführt werden, daß A auf einem Stuhl vor B sitzt (Bild 4)

Halte den Vogel

Die Gegner stehen sich gegenüber und haben den gleichnamigen Arm nach vorn gestreckt. .Ihre Handflächen zeigen nach oben. Auf der weit geöffneten Hand von A liegt ein kleiner Gegenstand (Steinchen, Tischtennisball, Papierkügelchen, Münze oder ähnliches). B, dessen Hand sich ungefähr 25 cm unter der Hand des Gegners befindet, versucht nun, A den Gegenstand durch schnellkräftiges Heben des Armes aus der Hand zu schlagen (Bild 1 und 2). A beabsichtigt, das durch ein Schließen der Hand zu verhindern (Bild 3). Die Übung kann auch in der Sitzstellung durchgeführt werden.

Kampf um das Berühren der Füße

Die Gegner stehen sich in leichter Grätschstellung gegenüber, fassen sich mit beiden Händen in Höhe der Ellbogen (Bild 1), berühren sich nur mit der Schulter (Bild 3) oder führen den Kampf ohne unmittel- baren Gegnerkontakt (Bild 4). Nun versuchen sie, sich innerhalb einer vorgegebenen Zeit so oft wie möglich gegenseitig leicht auf die Füße zu treten. Bei erfolgreicher Berührung (Bild 2) bekommt der Ausführende einen Punkt zugesprochen. Die Übung wird besonders interessant, wenn entsprechende Täu- schungsmanöver angewandt werden.

Kampf um das Berühren der Schultern

Die Gegner stehen sich etwa 50 cm voneinander entfernt in auf- rechter KampfsteIlung mit bzw. ohne Handfassung gegenüber (Bild 1 und 4) und versuchen, sich innerhalb einer vorgegebenen Zeit so oft wie möglich gegenseitig leicht auf die Schultern zu schlagen. Dabei ist es beiden Kämpfern gestattet, sich nach allen Richtungen zu bewegen. Bei erfolgreichem Schlag (Bild 2 und 3) bekommt der Ausführende einen Punkt zugesprochen. Ein Berühren des Kopfes dagegen wird mit einem Punktabzug bestraft. Die Übung wird besonders interessant, wenn zweckentsprechende Täuschungsmanöver angewendet werden.

Kampf UfIJ das Berühren der Oberschenkel

Die Gegner stehen sich etwa 50 cm voneinander entfernt in ab- gebeugter KampfsteIlung mit bzw. ohne Handfassung gegenüber (Bild 1 und 3) und versuchen, innerhalb einer vorgegebenen Zeit so oft wie möglich leicht auf die Oberschenkel oder auf das Gesäß ihres Kontrahenten zu schlagen. Dabei ist es den Kämpfern gestattet, sich nach allen Richtungen zu bewegen. Bei erfolgreicher Berührung be- kommt der Ausführende einen Punkt zugesprochen (Bild 2 und 4). Besonders interessant wird die Ubung, wenn zweckentsprechende Täuschungsmanöver angewendet werden.

Tritt seitwärts

Die Kämpfer fassen sich an den zugewandten Händen und gehen (Bild 1), laufen oder springen (Bild 2) in ungefähr 80 cm Abstand voneinander im Kreis. Auf ein Signal (Pfiff, Ruf, Händeklatschen, Lichtzeichen usw.) ziehen sie den dem Gegner zugewandten Arm reaktionsschnell zum Körper und versuchen dadurch, den Gegner zu einem Schritt seitwärts zu zwingen (Bild 3).

Steh fest!

Die Gegner stehen sich auf einer Linie gegenüber. Dabei berührt die Ferse ihres vorderen Fußes die Spitze ihres hinteren. A hat einen Arm in die Seithalte gehoben (Bild 1). B hat beide Arme vor dem Körper in den Ellenbogen gebeugt und die Unterarme in Brusthöhe so übereinandergelegt. daß sich die festgestellten Hände in ungefähr 10 cm Abstand vom Gesicht befinden. Seine Handflächen zeigen dabei nach außen (s. a. Bild 4). A schlägt nun kräftig gegen die rechte oder linke Handfläche des Gegners (Bild 2) und versucht ihn dadurch von der Linie zu zwingen (Bild 3). B vermeidet durch ein Feststellen der Hände, daß eine Berührung seines Gesichtes erfolgt. Die Übung kann auch so durchgeführt werden, daß sich die Gegner auf einem Bein gegenüberstehen und A durch den Schlag auf die Handfläche beabsichtigt, B zum Verlassen der Linie oder auf beide Beine zu zwingen.

Linienkampf

Die Gegner stehen sich auf einer Linie gegenüber. Dabei berührt die Ferse ihres vorderen Fußes die Spitze ihres hinteren. Der rechte bzw. linke Arm beider Kämpfer ist zur Seithalte gehoben (Bild 1). Nun schlagen sie ihre gehobenen Hände kräftig gegeneinander (Bild 2) und versuchen dadurch, den Gegner zu zwingen, die Linie mit einem Fuß zu verlassen (Bild 3).

Linienkampf 2

Die Übung kann auch so durchgeführt werden, daß sich die Gegner auf einem Bein gegenüberstehen (Bild 1) und durch den Schlag auf die Hand (Bild 2) beabsichtigen, den Kontrahenten zum Verlassen der Linie oder auf beide Beine zu zwingen (Bild 3).

Kampf um den Grätschstand

Die Gegner stehen sich im weiten Grätschstand gegenüber und haben die Arme gebeugt und nach vorn gehoben (Bild 1) bzw. in die Seit- (Bild 2) oder Nackenhalte (Bild 3) geführt. Durch eine Druck- bewegung der Arme wird nun versucht, den Gegner zu einer Ver- änderung seiner Standfläche zu zwingen, d. h., ihn zu einem Schritt nach hinten zu veranlassen (Bild 4). Die Übung kann auch so durchgeführt werden, daß sich die Kämpfer auf nur einem Bein gegenüberstehen und versuchen, den Gegner durch die Druckbewegung der Arme zu einem Sprung nach hinten oder auf beide Beine zu zwingen.

Kampf um die Hockstellung

Die Gegner hocken sich in der tiefen Kniebeuge in ungefähr 50 cm Abstand gegenüber und haben die Arme gebeugt und nach vorn gehoben (Bild I) bzw. in die Seit- (Bild 2) oder NackenhaIte (Bild 3) geführt. Durch eine Druckbewegung der Arme wird nun versucht, den Gegner zu einem Sprung nach hinten bzw. zu einem Abrollen in die Rückenlage (Bild 4) zu zwingen. Für diese Übung ist eine weiche Unterlage erforderlich.

Frosch- und Krebskampf

Die Gegner befinden sich in der tiefen Kniebeuge und haben die in die Vorhalte gehobenen Arme in den Ellbogen leicht gebeugt (Bild 1). Beide Kämpfer haben das Ziel, ihren Kontrahenten innerhalb einer vorgegebenen Zeit durch einen Stoß gegen die Hände bzw. den Körper aus dem Gleichgewicht zu bringen. Dabei kann versucht werden, durch Sprünge aus der tiefen Kniebeuge seitlich zum Gegner bzw. hinter ihn zu gelangen (Bild 2 und 3). Beim Krebskampf be- finden sich die Kämpfer im Liegestütz rücklings gegenüber, haben ein Bein gehoben und an das gleichnamige Bein des Kontrahenten gelegt. Nun versuchen sie, den Gegner aus dem Gleichgewicht zu bringen (Bild 4 und 5). Für diese Übung ist eine weiche Unterlage erforderlich (Matte, SandbodenRasen usw.).

Gesäß-, Brust- oder Schulterprellen

Die Gegner stehen im Grätschstand Gesäß an Gesäß (Bild I) bzw. Brust an Brust (Bild 3) oder mit nahezu geschlossenen Beinen Schulter an Schulter (Bild 5). Durch einen kräftigen Stoß mit dem Gesäß, der Brust bzw. der Hüfte oder der Schulter gegen den gleich- namigen gegnerischen _Körperteil versuchen beide Kämpfer, den Kontrahenten zu einem Schritt nach vorn (Bild 2), nach hinten (Bild 4) bzw, zu einem Heben des Fußes (Bild 6) zu zwingen.

Kampf um den Schneidersitz

Die Gegner sitzen sich im Schneidersitz in ~0 bis 30 cm Abstand gegenüber (Bild 1) und versuchen, sich durch Druckbewegungen gegen die Arme und den Körper in die Rückenlage zu zwingeh (Bild 2). Schlagbewegungen sowie ein Berühren des gegnerischen Kopfes sind nicht gestattet. Für diese Übung ist eine weiche Unterlage erforderlich.

Sohlenkampf

Die Gegner sitzen sich mit im Kniegelenk gebeugten Beinen im Schwebesitz gegenüber und haben die Fußsohlen aneinandergelegt. Ihre Arme sind vor der Brust verschränkt (Bild 1). Durch ein kräf- tiges Strecken der Beine wird nun versucht, den Gegner zu einem Abrollen in die Rückenlage zu zwingen (Bild 2).

Kampf um den Liegestütz seitlings

Die Kämpfer stehen sich im Liegestütz seitlings in ungefähr 50 cm Abstand gegenüber und versuchen, das Gleichgewicht des Kontra- henten durch eine Druckbewegung mit der Hand-gegen den gegnerischen Körper zu brechen (Bild 2)~ Die parallele Beinstellung wird dabei nicht verändert.

Kamelreiten

B befindet sich in der Bankstellung. A sitzt auf dem Rücken von B und hat die Unterschenkel und Füße hinter den gegnerischen Ober- schenkeln verschränkt (Bild 1). B will A nun durch ein schnell- kräftiges Strecken seiner Beine abwerfen. A versucht das Abwerfen durch ein Heben der Arme zur Seithalte und ein Nach-vom-Strecken von Br,ust und Hüfte zu verhindern (Bild 2) .

Kampf um die Erhaltung des Kopfstandes

Die Gegner stehen im Kopfstand in ungefähr 10 bis 20 cm Abstand Rücken an Rücken (Bild 1). Beide versuchen nun, den Gegner durch einen Stoß mit den Füßen (Bild 2), den Unterschenkeln oder dem Gesäß aus dem Gleichgewicht zu bringen (Bild 3) und ihn in die Banklage zu überführen (Bild 4). Diese Übung kann in gleicher Weise aus dem Nacken-Schulterstand, der oft auch als "Kerze" bezeichnet wird, durchgeführt werden (Bild 5 und 6).

Eidechsenkampf

Die Kämpfer befinden sich im Liegestütz vorlings gegenüber (Bild 1). Beide versuchen, das Gleichgewicht des Gegners durch ein Fassen des Handgelenks (Bild 2) und eine kräftige Zugbewegung zu brechen und ihn in die Bauchlage zu befördern (Bild 3,). Dabei ist darauf zu achten, daß Arme, Rumpf und Beine .beider Kämpfer weitgehend gestreckt bleiben. Es ist den Kämpfern jedoch gestattet, auf Händen und Füßen nach allen Richtungen zu laufen,.um sich eine günstige Ausgangsposition für den eigenen Angriff zu schaffen oder um sich dem Angriff des Gegners zu entziehen.

Hebe den Fuß!

Die Kämpfer- stehen sich in SchrittsteIlung gegenüber; fassen die gleichnamige Hand des Gegners und setzen die Außenseiten der gleichnamigen Füße gegeneinander (Bild 1). Nun versuchen. sie, sich gegenseitig durch kräftige Druck- oder Zugbewegungen zu einem Heben des vorderen oder hinteren Beines zu zwingen (Bild 2). Die Übung wird durch das Fassen beider Hände variiert (Bild 3 und 4).

Gleichgewichtstanz und Grenzkampf

Die Gegner stehen. sich auf einem Bein gegenüber und haben sich an denHänden gefaßt (Bild 1). Durch Zug- und Druckbewegungen mit den Armen, die durch Sprünge in alle Richtungen unterstützt werden, wird versucht, den Gegner auf beide Beine zu zwingen (Bild 2) .. Die Übung kann erschwert werden, wenn der Gegner zu einem Sprung oder Schritt über die "Grenze" veranlaßt werden soll (Bild 3 und 4). Dabei ist- es statthaft, im eigenen "Grenzgebiet" beliebige Ortsveränderungen auf einem Bein vorzunehmen.

Armhakelkampf

Die Kämpfer stehen seitlich nebeneinander, haben die dem Gegner zugewandten Arme ineinandergehakt und fassen.zur eigenen, dem Gegner abgewandten Hand (Bild 1). Nun versuchen die Kämpfer, den Gegner durch ein Beugen des Rumpfes nach vorn oder zur Seite, durch ein Nach-vom-Führen der gefaßten Arme oder durch ein Drehen um die Körperlängsachse zu einer Veränderung seiner Standfläche, d. h. zu einem Heben des Beines oder zu einer Schritt- bewegung, zu zwingen (Bild 2). Die Übung kann auch mit Einsatz des dem Gegner zugewandten Beines (Beinhakeln) durchgeführt werden. Das Ziel der Zweikampf- übung ist es dann, den Gegner mit einem anderen Körperteil als den Füßen den Boden berühren zu lassen (Bild 3 und 4).

Fußfegen

Die Kämpfer stehen seitlich zueinander und fassen auf die zuge- wandte Schulter und den Nacken des Gegners. Das dem Gegner zugewandte Bein heben sie gestreckt vom Boden und legen es gegen den gegnerischen Unterschenkel (Bild 1). A versucht nun, durch ein Heben seines gestreckten Beines nach vorn B zu einem Abrollen in die Rückenlage zu veranlassen (Bild 2). B dagegen beabsichtigt, durch ein Heben seines gestreckten Beines nach. hinten A zu einer Berührung des Bodens mit der Hand zu zwingen (Bild 3).

Hakel- und Fußhebekampf

Die Gegner stehen sich auf einem Bein gegenüber und haben die rechten bzw. linken Arme und die rechten bzw. linken Beine in- einandergehakt (Bild 1). Nun versuchen die Kämpfer, den Gegner durch kräftige Zugbewegungen mit den Armen und Beinen und durch energische Druckbewegungen mit den Schultern in die Rückenlage zu befördern (Bild 2). Beim Fußhebekampf haben die Kämpfer die Aufgabe, den Kontra- .fienten durch ein Anheben des ungleichnamigen Beines und durch einen Zug am gefaBten Arm oder Nacken zu Fall zu bringen (Bild 3 und 4).

Wälzen des Gegners aus der Bauch- ,in die Rückenlage

B befindet sich in der Bauchlage. A sitzt seitlich neben ihm und hat das Ziel, B in einer bestimmten Zeit in die Rückenlage zu wälzen. Um diese Zielstellung zu erreichen, könnte A mit der dem Gegner , abgewandten Hand unter dem-zugewandten gegnerischen Arm hin- durch zum gegnerischen Kopf oder Nacken fassen (Bild 1). Durch ein Hebeln des zugewandten gegnerischen Oberarmes nach oben und durch ein Drücken des gegnerischen Kopfes oder Nackens nach unten in Richtung der zugewandten Seite kann B auf den Rücken gewälzt werden (Bild 2). Eine weitere Möglichkeit wäre, unter dem zugewandten gegne- rischeri Arm hindurch auf den Nacken und unter dem zugewandten gegnerischen Oberschenkel hindurch auf den abgewandten Ober- schenkel des Gegners zu fassen (Bild 3) und ihn durch eine kräftige. Zugbewegung auf die Schultern zu wälzen (Bild 4) .

Wälzen des Gegners aus der Bauch- ,in die Rückenlage

B befindet sich in der Bauchlage. A sitzt seitlich neben ihm und hat das Ziel, B in einer bestimmten Zeit in die Rückenlage zu wälzen. Um diese Zielstellung zu erreichen, könnte A mit der dem Gegner , abgewandten Hand unter dem-zugewandten gegnerischen Arm hin- durch zum gegnerischen Kopf oder Nacken fassen (Bild 1). Durch ein Hebeln des zugewandten gegnerischen Oberarmes nach oben und durch ein Drücken des gegnerischen Kopfes oder Nackens nach unten in Richtung der zugewandten Seite kann B auf den Rücken gewälzt werden (Bild 2). Eine weitere Möglichkeit wäre, unter dem zugewandten gegne- rischeri Arm hindurch auf den Nacken und unter dem zugewandten gegnerischen Oberschenkel hindurch auf den abgewandten Ober- schenkel des Gegners zu fassen (Bild 3) und ihn durch eine kräftige. Zugbewegung auf die Schultern zu wälzen (Bild 4) .

Wälzen des Gegners aus der Festhalte

B befindet sich in der Rückenlage. A sitzt seitlich neben ihm undfaßt mit der dem Gegner abgewandten Hand den zugewandten gegne- rischen Oberarm lind mit dem dem Gegner zugewandteri Arm den" gegnerischen Rumpf (Bild l}Qder Nacken (Bild 2). B soll in einer festgelegten Zeit in die Oberlage gelangen. Um diese Zielstellung zu· erreichen, könnte er u. a. den gegnerischen Rumpf mit bei den Armen umfassen, sich mit seinem Körperschwerpunkt so weit wie möglich dem des Gegners nähern und sich dann mit dem Gegner so weit um seine Körperlängenachse drehen (Bild 3), bis er in die Oberlage ge- langt ist (Bild 4). Für diese Übung ist eine weiche Unterlage erforderlich.

Aus der Bauchlage in die Bankstellung gelangen

B befindet sich in der Bauchlage und wird Von A seitlich von hinten beherrscht (Bild 1). B hat das Ziel, innerhalb einer vorgegebenen Zeit die Bankstellung gegen den Widerstand des Gegners zu erreichen. Diese Aufgabe könnte er durch ein N ach-vorn-Schieben seiner Knie (Bild 2) und ein Strecken seiner Arme in den Ellbogengelenken (Bild 3) lösen. Die Übung kann auch so durchgeführt werden, daß B versucht, mit einem Gegner, der ihn, ohne sich Iestzuhalten, belastet, so schnell wie möglich in die hohe Banklage zu gelangen. Dabei kann der Gegner auch abgeworfen werden. B darf Hände und Füße nicht vom Boden lösen.

Überführen des Gegners aus der Bankstellung in die Bauchlage

B befindet sich in der Bankstellung. A hat die Aufgabe, B innerhalb einer festgelegten Zeit in die Bauchlage zu überführen. A könnte zur Lösung der Aufgabe den Rumpf und Arm von B umfassen (Bild 1) und ihn in Richtung der nun fehlenden Armstütze in die Bauchlage reißen (Bild 2). Eine weitere Möglichkeit wäre, mit dem dem Gegner zugewandten Arm den gegnerischen Rumpf und mit-der dem Gegner abgewandten Hand das zugewandte gegnerische Handgelenk zu fassen. Durcfi ein. Schieben mit dem Kopf gegen die gegnerische Achselhöhle und ein Ziehen arn gefaßten Handgelenk kann nun - versucht werden, den Gegner in die Bauchlage zu überführen (Bild 3 . und 4). Eine. dritte Variante wäre durch das Umfassen des zuge- wandten gegnerischen Armes gegeben (Bild 5 und 6).

Umfassen des Rumpfes des Gegners

A befindet sich in der Bankstellung. B kniet seitlich hinter ihm und hat die Aufgabe, den gegnerischen Rumpf mit oder ohne Einschluß eines Armes in einer festgelegten Zeit zu umfassen. A könnte das - durch Blockieren der Handgelenke von B (Bild 1) und ein Senken in die Bauchlage (Bild 2) verhindern. B dagegen könnte diese günstige Verteidigungsstellung von A durch ein Befreien seiner Handgelenke und einen kräftigen Zug an den Oberarmen des Gegners (Bild 3 und 4) aufreißen und so eine vorteilhafte Situation für das Umfassen des Rumpfes (Bild 5) schaffen. Eine weitere Möglichkeit wäre für A durch das Anreißen des geg- nerischen Kinns ,gegeben (Bild 6-8).

Wälzen des Gegners aus der Bankstellung in die Rückenlage

B befindet sich in der Bankstellung. A kniet seitlich neben ihm und hat die Aufgabe, B in einer festgelegten Zeit in die Rückenlage zu wälzen. Um diese Aufgabe zu lösen, könnte A beide Arme von B umfassen (Bild 1), sie kräftig zum eigenen Körper ziehen (Bild 2) und durch einen Druck mit der Schulter den Gegner in die RUckenlage überführen (Bild 3). Eine weitere Möglichkeit wäre, beide Beine des Gegners zu umfassen (Bild 4), sie kräftig zum eigenen Körper zu ziehen (Bild 5) und den Gegner dann auf den Rücken zu wälzen (Bild 6). Für diese Übung ist eine weiche Unterlage erforderlich.

Ringen am Boden

B befindet sich ~in der Bankstellung. A kniet seitlich hinter ihm und hat beide Handflächen; auf den Rücken von B gelegt (Bild 1). Auf ein bestimmtes Signal (Pfiff, Ruf, Handklatschen) beginnt der. Kampf (Bild 2). A hat die Aufgabe, B in einer festgelegten Zeit auf die Schultern zu zwingen (s. a. Übung 36). Um günstige Voraussetzun- gen für das Lösen dieser Aufgabe zu schaffen, kann B zunächst in die Bauchlage überführt (s. a. Übung 34) und von dort in die Rücken- lage gewälzt werden (s. a. Übung 31). Der Kampf ist be endet, wenn B auf beide Schultern gezwungen wurde, bzw. wenn B durch ein Wenden am Boden (s. a. Übung 37) die Oberlage erkämpft hat und den Gegner seitlich> von hinten beherrscht, Während der. Übung muß zumindest ein Knie oder Unterschenkel jedes Kämpfers den Boden berühren. Das Ringen am Boden stellt eine Zweikampfübung dar, mit der sich neben der Schulung der Orientierungs- und Umstellfähigkeit auch äußerst wirksame Reize zur Entwicklung aller anderen aufgeführten koordinativen und konditionellen Fähigkeiten setzen lassen. Im Gegensatz zum Ringen im Stand wird das Werfen des Gegners ausgeschlossen. Die Verletzungsgefahr wird damit auf ein Mindest- maß reduziert. Für diese Übung ist eine weiche Unterlage erforderlich.

Ringen im Kniestand

Die Kämpfer befinden sich im Kniestand frontal gegenüber und fassen sich mit den Händen auf die Schultern (Bild 1). Beide haben die Aufgabe, den Gegner auf beide Schultern zu zwingen. Die- AufgabensteIlung könnte durch eine Eindrehbewegung vor dem Gegner und ein Ziehen an Kopf und Oberarm des Gegners gelöst werden (Bild 2 und 3). Ein Erheben zum Stand ist nicht gestattet. Diese Zweikampfübung kann auch mit dem Ziel durchgeführt werden.iden Gegner nach vorn herunterzureißen, um ihn mit einem anderen Körperteil als den Beinen den Boden berühren zu lassen (Bild 4 und 5).

Aus der Bankstellung.in den Stand gelangen

7 B befindet sich in der Bankstellung und wird von A seitlich von hinten beherrscht (Bild 1). B soll nun versuchen, in einer festgelegten Zeit gegen den Widerstand von A in den Stand zu gelangen. Das ,könnte er u. a. durch ein Aufsetzen des dem Gegner zugewandten Beines (Bild 2) und ein schnellkräftiges Aufrichten in den Stand / (Bild 3) bzw. durch ein Fesseln und Abstreifen der gegnerischen Handgelenke erreichen (Bild 4 bis 7).

Jagd in der Nacht

Beide Kämpfer befinden sich auf einem Kampffeld (Kreis, Quadrat). B hat die Augen verbunden (Bild 1). A ruft B in bestimmten Ab- ständen. B .versucht A, der die Fläche nicht verlassen darf, zu er- greifen, festzuhalten und an einem festgelegten. Körperteil (Knie, Fuß, Oberschenkel usw.) zu berühren(Bild 2). Nclch 2 bis 3 Minuten sollte ein Wechsel der Aufgaben erfolgen, d. h., A wird zum Fänger und B zum Läufer. Sieger ist der Kämpfer, der den Gegner in der festgelegten Zeit öfter abgeschlagen hat. Da der optische Analysator bei der Orientierung des Kämpfers im Kampffeld und zum sich bewegenden Kontrahenten ausgeschlossen wird, werden bis zur Berührung des Gegners besonders hohe An- forderungen an den akustischen und mit dem Ergreifen des Gegners an den taktil-kinästhetischen Analysator gestellt.

Kampf in der Nacht

Die Kämpfer befinden sich mit verbundenen Augen auf einem_ Kampffeld von 3 bis 6 m Durchmesser und drehen sich dreimal um ihre Körperlängenachse (Bild 1). Nun versuchen sie, sich zu fassen (Bild 2) und aus dem Kreis zu drängen oderzu tragen (Bild 3). Der- Kämpfer, der zuerst den ·Kreis verläßt, wird zum Verlierer erklärt, Dabei spielt es keine Rolle, ob er die Begrenzungslinie mit oder ohne gegnerische Einwirkung oder in Luftlinie (durch Tragen) überquert hat. Diese Zweikampfübung kann auch mit der Zielstellung durchgeführt werden, den Gegner zu fassen und einen festgelegten gegnerischen Körperteil (Knie, Fuß usw.) zu berühren (Bild 4).

Erreichen des gegnerischen Startplatzes

"Die Kämpfer stehen sich auf einer aufgezeichneten Bahn in 5 bis 10 m Abstand gegenüber (Bild 1) und haben die Aufgabe, den geg- nerischen Startplatz zu erreichen, bevor der Gegner zum eigenen Startplatz gelangt ist. Diese Aufgabe könnte u. a. durch ein Abfangen des Gegners (Bild 2) und ein Tragen des Gegners zu seinem Startplatz (Bild 3) gelöst werden. "

Erreichen des gegnerischen Startplatzes

Die Kämpfer stehen sich auf einer aufgezeichneten Bahn in 5 bis 10 m Abstand gegenüber (Bild 1) und haben die Aufgabe, den geg- nerischen Startplatz zu erreichen, bevor der Gegner zum eigenen Startplatz gelangt ist. Diese Aufgabe könnte u. a. durch ein Abfangen des Gegners (Bild 2) und ein Tragen des Gegners zu seinem Startplatz (Bild 3) gelöst werden. "

Lauf durch die Schlucht

Die Kämpfer stehen sich auf einer aufgezeichneten Bahn in ungefähr 5 m Abstand gegenüber (Bild 1). B hat als Läufer die Aufgabe, das Ende der Bahn so schnell wie möglich zu erreichen. A, der sich als Fänger in der Mitte der Bahn befindet, hat dagegen das Ziel, durch ein Sperren der Bahn mit weit ausgebreiteten Armen B so lange wie möglich aufzuhalten (Bild 2 und 3). Dabei ist es A nicht erlaubt, B festzuhalten. B erhält einen Punkt, wenn er das Ende der Bahn in der festgelegten Zeit erreicht hat. Nach durchgeführter Übung er- folgt ein Wechsel der Aufgaben, d. h., A wird zum Läufer und B wird zum Fänger.

n den Rücken des Gegners gelangen

Beide Kämpfer stehen sich frontal gegenüber und versuchen, in einer festgelegten Zeit in den Rücken des Gegners zu gelangen. Dieses Ziel könnte einmal durch einen kräftigen Zug am gefaßten Oberarm des Gegners (Bild 1 und 2), durch ein Abtauehen unter dem blockierten gegnerischen Oberarm hindurch (Bild 3 und 4) bzw. durch ein Ab- tauchen und einen Zug am gegnerischen Oberschenkel erreicht werden (Bild 5 bis 8).

Umfassen und Heben des gegnerischen Beines

Die Kämpfer stehen sich in weiter (Bild 1) oder naher (Bild 5) Distanz gegenüber. Beide haben das Ziel, ein Bein des Gegners zu umfassen und es vom Boden zu heben. Dieses Ziel könnte durch das Fassen und Nach-oben-Reißen des gegnerischen Unterarmes und eine Abtauchbewegung von dem Gegner (Bild 2 bis 4), durch das Aufziehen des gegnerischen Oberarmes und eine schnelle Abtauch- bewegung vor dem Gegner (Bild 6 bis 9) oder durch ein Abtauehen unter die gegnerische Achselhöhle hindurch (Bild 10 bis 14) erreicht werden.

Ringen um den Schatz

"Beide Gegner stehen sich im Stand oder Kniestand frontal gegen- über, haben einen Gegenstand (Ball, kurzer Stab usw.) umfaßt bzw. erfaßt und versuchen nun, dem Kontrahenten den ""Schatz"" abzurin- gen. Bei dieser -Übung ist darauf zu achten, daß die Gegenstande so beschaffen sind, daß sich die Übenden mit ihnen nicht verletzen , können. "

Stand- und Gürtelringen

"Die Kämpfer stehen sich frontal gegenüber und haben sich gegen- seitig umfaßt (Bild 3) oder sich am gegnerischen Gürtel erfaßt (Bild I). Beide haben das Ziel, den Gegner vom Boden iu heben (Bild 2 und 4), ihn mit einem anderen Körperteil als den Füßen den Boden berühren zu lassen (Bild 5), ihn aus dem Kampffeld zu drängen oder in den gegnerischen Rücken zu gelangen (beim Gürtelringen darf dabei nur eine Hand vom Gürtel gelöst werden). Ein Werfen des Gegners vom Stand in die Bodenlage sollte wegen der damit verbundenen Verletzungsgefahr nur ausgebildeten Kampfsportlern gestattet werden. "

Ziehen des Gegners aus dem Sitz und Fingerstreoken

Die Kämpfer sitzen sich gegenüber, haben sich an den Händen gefaßt und die Fußsohlen gegeneinandergelegt (Bild 1 und 3). Nun ver- / suchen sie, -den Gegner durch einen kräftigen Zug mit den Armen und durch ein Rückbeugen des Rumpfes mit dem Gesäß von der Unterlage zu lösen (Bild 2 und 4). Der Ziehkampf aus dem Sitz kann auch speziell auf die Entwicklung der Fingerkraft ausgerichtet werden. Die Kontrahenten haken die gleichnamigen Finger ineinander und versuchen, den Gegner vom Sitz zu heben oder den gegnerischen Finger zur Streckung zu brin- gen. Dabei sollten_ nacheinander alle Finger der rechten und linken Hand zum Einsatz kommen.

Kampf um Stand oder. Sitz

A steht im rechten Winkel zu B, der sich im Hocksitz befindet. A faßt die gleichnamige gegnerische Hand und stemmt den vorderen Fuß mit der Außenseite gegen die gegnerischen Zehenspitzen (SÜd . 1). A hat nun die Aufgabe, B so weit aus dem Hecksitz zu ziehen, daß sich dessen Gesäß sichtbar vom Boden abhebt (Bild 3). B hat dagegen das Ziel, A so weit nach vorn-unten zuziehen, daß sich dessen hinteres Bein sichtbar vom Boden löst (Bild 2). Nach durchgeführter Übung erfolgt ein Wechsel der Aufgaben.

Schritt nach vorn und Schatzheben

Die Gegner stehen sich in Schrittstellunggegenüber, haben sich an den gleichnamigen Händen gefaßt und die gleichnamigen Fußspitzen mit den Außenseiten nebeneinandergestellt (Bild 1). Beide Kämpfer haben nun die Aufgabe, den Gegner durch eine kräftige Zugbewe- gung zu einem Schritt nach vorn zu zwingen, ohne dabei die eigene Fußstellung zu verändern (Bild 2). Beim "Schatzheben"~werden gleiche Gegenstände (Steine, Tücher, Stäbe) hinter den Gegnern auf den Boden gelegt. Sieger ist der, der, seinen Schatz zuerst gehoben oder seinen Gegner zuerst zu einem - Schritt veranlaßt hat.

Zug in den Kreis oder über die Grenze

Die Gegner stehen sich außerhalb eines Kreises von ungefähr 50 cm Durchmesser gegenüber und haben sich über den Kreis hinweg an einer oder an beiden Händen (Bild 1) gefaßt. Nun versuchen beide Kämpfer, den Gegner durch eine kräftige Zugbewegung ium Be- treten des Kreises zu zwingen (Bild 2). Beim Zug über die Grenze haben die Kämpfer die Aufgabe, den Gegner über eine Linie zu ziehen. Dabei sind beliebige Ortsverän- derungen im eigenen Grenzgebiet gestattet. Eine Variante dieser Übung ist das Gürtelziehen. Statt der Handfassung wird ein Gürtel über die Nacken der Kämpfer gelegt. Verloren hat der Sportler, der über die Linie gezogen wurde bzw. über dessen Kopf der Gürtel rutschte.

Kampf um den Stand

Die Gegner stehen sich gegenüber, haben die gebeugten Arme nach oben gehoben-und fassen sich an den Händen (Bild 1). Durch ein kraftvolles Abwinkeln der Hände gegen die Unterarme und ein Strecken der Arme im Ellenbogengelenk versuchen beide Kämpfer, den Gegner in die Kniebeuge zu drücken. Der Kämpfer wird zum Sieger erklärt, der seinen Gegner so weit in die Kniebeuge gezwungen hat, daß dessen Ober- und Unterschenkel einen spitzen Winkel bilden (Bild 2). Die Übung kann-auch so variiert werden, daß B versucht, in einer festgelegten Zeitspanne gegen den Widerstand von A aus der tiefen Kniebeuge (Bild 2) in den Stand (Bild I) zu gelangen. Bei dieser Variante erfolgt nach durchgeführter Übung ein Wechsel der Auf- gaben.

Befreiung

Die Kämpfer stehen oder sitzen sich gegenüber. B hat mit beiden Händen den gegnerischen Unter- (Bild 1) bzw. mit je einer Hand die ungleichnamigen gegnerischen Handgelenke (Bild 2) umfaßt. Aver- sucht, innerhalb einer festgelegten Zeit (2 bis 4 s) durch ein Einwärts- drehen, d. h. durch ein Heben des äußeren und ein Senken des inne- ren Handballens, die Fesselung zu sprengen (Bild 3). Die Befreiung kann auch aus jeder anderen Griffassung praktiziert werden (Bild 4 und 5). Nach ein- oder mehrmalig durchgeführter Übung erfolgt ein Wech sel der Aufgaben.

Nackenziehkampf im Liegestütz

Die Kämpfer stehen sich im Liegestütz vorlings gegenüber und haben sich mit einer Hand auf den Nacken gefaßt (Bild 1). Durch kräftige Zug- und Druckbewegungen nach vorn-unten oder zur Seite versuchen die Kämpfer, den Gegner in die Bauchlage zu überführen (Bild 2). Zur Erfüllung dieser Aufgabe ist es gestattet, nach allen Richtungen zu laufen. Ein Lösen der Hand vom gegnerischen Nacken wird mit einer Niederlage bestraft. Die AufgabensteIlung der Übung kann so verändert werden, daß die Kämpfer den Auftrag erhalten, den Gegner über eine festgelegte Strecke zu ziehen. Dazu ist es nötig, daß beide Kontrahenten mit erhobenem Kopf kämpfen und damit einem Abrutschen der gegneri- schen Hand vom Nacken entgegenwirken. Die dritte Übungs variante ergibt sich aus der Kombination der oben beschriebenen Möglich- keiten. Sieger ist jetzt, wer seinen Gegner in die Bauchlage überführt öder über eine festgelegte Strecke gezogen hat.

Faust aus dem Kreis

Die Gegner liegen sich in der Bauchlage gegenüber und haben den gleichnamigen Unterarm und die gleichnamige Faust in einen Kreis von ungefähr 50 cm Durchmesser gelegt (Bild 1). Die Kämpfer ver- suchen nun, die Faust .ihres Gegners aus dem Kreis zu drücken. Dabei dürfen Unterarm.und Faust den Boden nicht verlassen (Bild 2). Die Übung kann auch so durchgeführtwerden, daß sich die Kämpfer gegenübersitzen, den Unterarm und die Faust auf eine harte Unterlage (Tischplatte, Koffer usw.) aufgelegt haben und versuchen, die gegnerische Faust von der Unterlage zu drücken (Bild 3 und 4).

Hand auf den Boden

Die Kämpfer liegen sich in der Bauchlage gegenüber, haben die gleichnamigen Arme in den Ellbogengelenken bis zum rechten- Winkel gebeugt, die Ellbogen auf dem Boden aufgesetzt und sich an - den Händen gefaßt (Bild 1). Nun versuchen die Kämpfer, die geg- nerische Hand auf den Boden zu zwingen (Bild 2). Die Ellbogen dürfen dabei nicht vom Boden gelöst werden. Die Übung kann auch so durchgeführt werden, daß sich die Kämpfer gegenübersitzen oder gegenüberknien, ihre Ellbogen auf die Unter-. lage (Tischplatte, Koffer bzw. Oberschenkel) gesetzt haben und versuchen, die gegnerische Hand nach unten zu drücken.

Hände hoch und Hände zusammen

"Die Kämpfer stehen sich gegenüber. B hat Rumpf und Arme des Geg- ners umfaßt (Bild 1). A versucht nun, innerhalb einer festgelegten Zeit (2 bis 8 s) seine Hände über seinem Kopf gegen den Widerstand des Gegners zusammenzuführen (Bild 2 und 3). . Nach durchgeführter Übung erfolgt ein Wechsel der Aufgaben. Bei der Variante ""Hände zusammen"" hat B beide Handgelenke des Gegners umfaßt. A versucht nun, seine Hände gegen den Widerstand von B zusammenzuführen. . Nach ein- oder mehrmalig durchgeführter Übung erfolgt ein Wechsel der Aufgaben. "

Hände an die Hosennaht

A hat die Atme in die Hochhaltegehoben. B umfäßt die Oberarme des Gegners (Bild 1). A hat die Aufgabe, innerhalb einer festgelegten Zeit (4 bis 8 s) seine Hände gegen den Widerstand des Gegners an seine Oberschenkel zu führen(Bild 2 und 3).

Knie auf den Boden

B hat die gegnerischen Arme, weit nach oben gezogen (Bild 1). A hat nun die Aufgabe, innerhalb einer festgelegten Zeit (4 bis 8 s) mit einem Knie den Boden zu berühren (Bild 2).

Heben des Gegners am Arm aus dem Stand

A steht mit dem Rücken zu B und hat den über seine Schulter ge- legten gegnerischen Arm mit bei den Händen oberhalb des Ellenbogengelenks gefaßt (Bild 1), A hat die Aufgabe, Bdnnerhalb einer vorgegebenen Zeit (3 bis6 s) durch einen kräftigen Zug am gefaßten Oberarm, durch ein Beugen des Rumpfes nach vorn und durch ein Strecken der Beine vom Boden zu heben (Bild 3), B versucht das Abheben durch ein Senken seines Körperschwerpunktes zu ver- hindern (Bild 2), Die Übung kann auch-durch das Fassen beider Arme des Gegners variiert werden (Bild 4 bis 6). Nach durchgeführter Übung erfolgt ein Wechsel der Aufgaben.

Umfassen des Gegners von hinten -und Heben vom Boden

B steht hinter A und hat dessen Rumpf mit beiden Armen umfaßt (Bild 1 u. 4). B hat die Aufgabe, A in einer vorgegebenen Zeit (4 bis 8 s) durch das Strecken der Beine und durch das Rückbeugen des Rump- fes vom Boden zu heben (Bild 3 u. 7). A versucht das Abheben durch ein Senken des Körperschwerpunktes zu verhindern.

Umfassen des Gegners von vorn und Heben vom Boden

Die Kämpfer stehen sich gegenüber. A hat den gegnerischen Rumpf mit beiden Armen umfaßt {Bild 1) und versucht, den Gegner in- nerhalb einer vorgegebenen Zeit (4 bis 8 s) durch ein Strecken der Beine- und ein Rückbeugen des Rumpfes vom Boden zu heben (Bild 3). B hat dagegen die Aufgabe, seinen Körperschwerpunkt zu senken, um ein Lösen seiner Füße vom Boden zu verhindern - (Bild 2). Die Übung kann erschwert werden, wenn A den Gegner aus dem Kniestand vom Boden heben muß (Bild 4 bis 6). Nach ein- oder mehrmalig durchgeführter Übung erfolgt ein Wechsel der Aufgaben.

Gegner durch Umfassen des Rumpfes oder der Taille aus dem Stand heben

Die Kämpfer stehen sich gegenüber und haben den gegnerischen Rumpf von vorn (Bild 1) bzw. die gegnerische Taille von oben umfaßt (Bild 3). Beide Kämpfer haben die Aufgabe, den Gegner durch ein Strecken der Beine und ein Aufrichten des Rumpfes vom Boden zu heben (Bild 2 und 4).

Heben des Gegners aus der Bankstellung

"B befindet sich in der Bankstellung. A hockt seitlich neben B, so daß sein Gesicht zu den gegnerischen Füßen zeigt, und umfaßt die gegnerische Taille mit beiden Armen (Bild I). A hat nun die Aufgabe, B in einer vorgegebenen Zeit (4 bis 8 s) durch ein Strecken der Beine und ein Aufrichten des Rumpfes mit beiden Füßen vom Boden zu heben (Bild 3). B versucht das Abheben durch ein Verlagern des Körperschwerpunktes zu der dem Gegner abgewandten Seite zu verhindern (Bild 2). ~ Die Übung kann auch so durchgeführt werden, daß A den ab- gewandten Oberschenkel von B umfaßt und durch ein Strecken seiner Beine und seines Rumpfes die gegnerischen_Füße vorn Boden löst (Bild 4· und 5). Nach durchgeführter Übung erfolgt ein Wechsel der Aufgaben ."

Ausheber

Die Gegner stehen sich gegenüber. A hat einen gegnerischen Ober- schenkel mit beiden Armen umfaßt und versucht, den Gegner in einer vorgegebenen Zeit (5 bis lOs) durch ein .Strecken seiner Beine und ein Aufrichten des Rumpfes vom Boden Zu heben (Bild 1 und 3). B dagegen beabsichtigt, durch ein Zurückstemmen des Beines die Fesselung zu sprengen und damit ein Abheben zu verhindern (Bild 2). Die Übung kann durch das Fassen bei der Beine des Gegners variiert , werden. Nach ein- oder mehrmalig ausgeführter Übung erfolgt ein Wechsel der Aufgaben.

Kampjum das Beugen seitwärts

Die Gegner sitzen Rücken an Rücken im Streck sitz und haben die Arme ineinandergehakt (Bild 1). Beide Gegner haben nun das Ziel, mit ihrer gleichnamigen Schulter den Boden zu berühren, das heißt, die Kämpfer versuchen, durch. seitliche Beugebewegungen in ent- gegengesetzte Richtungen die AufgabensteIlung zu erfüllen (Bild 2) . . ,Die Übung kann auch so ausgeführt werden, daß sich beide Gegner ; im Kniestandbefinden, sich von vorn unter Einschluß eines Armes umfaßt haben (Bild 3) und nun versuchen, .den Kontrahenten in Richtung seines eingeschlossenen Armes in die Bodenlage zu drük- ken (Bild 4).

Rückenkampf

Die Gegner stehen Rücken an Rücken, haben die Arme in die Rückhochhalte geführt und sich an den Händen gefaßt (Bild 1). Durch das Senken der Arme und durch das Beugen des Rumpfes nach vorn versuchen die Kämpfer, den Gegner vom Boden zu heben (Bild 2). Die Übung kann auch so ausgeführt werden, daß die Kämpfer Rücken an Rücken stehen, ihre ungleichnamigen Ellenbogen in- einandergehakt haben und versuchen, sich gegenseitig vom Boden zu heben (Bild 3 und 4).

Zwingen des Gegners In die Bauchlage aus dem Reitsitz rücklings

B befindet sich in der Bankstellung. A sitzt rittlings auf den Schultern des Gegners mit Blickrichtung zu dessen Füßen und klemmt beide Fußriste.unter dessen Oberschenkel (Bild 1). A hat die Aufgabe, B innerhalb einer vorgegebenen Zeit (5 bis 10 s) durch das Heben der Unterschenkel und .Püße nach oben und durch das Beugen des Rumpfes nach hinten (Bild 2) in die Bauchlage ,zu zwingen (Bild 3). B versucht die Bankstellung durch ein kräftiges Gegenstemmen der Arme zu verteidigen. Für diese Übung ist eine weiche Unterlage erforderlich. Nach durchgeführter Übung erfolgt ein Wechsel der Aufgaben.

Zwingen des Gegners in die Bauchlage aus dem Reitsitz vorlings

"B befindet, sich in der Bankstellung. A sitzt in Höhe der Lenden- wirbelsäule rittlings auf dem gegnerischen Rücken und hat die Unterschenkel unter die gegnerischen Oberschenkel geklemmt (Bild I). A versucht nun, B innerhalb einer vorgegebenen Zeit (5 bis 10 s) durch ein Vorschwingen seines Rumpfes und durch ein Heben seiner Unterschenkel in die Bauchlage zu zwingen (Bild 2). Verteidigt B die Bankstellung durch ein kräftiges Gegenstenimen der Arme . erfolgreich, so hat A die Möglichkeit, mit beiden Händen ein geg- nerisches Handgelenk zu fassen (Bild 3), es nachvorn zu reißen und dadurch die Überführung des Gegners in die Bauchlage zu erleich- tern (Bild 4). Für diese Übung ist eine weiche Unterlage erforderlich. Nach durchgeführter Übung erfolgt ~in Wechsel der Aufgaben. "

Rolle seitwärts

"B befindet sich in der Bankstellung. A kniet seitlich hinter ihm und hat die gegnerische Taille mit beiden Armen um faßt (Bild 1). A hat /~ die Aufgabe, sich mit B innerhalb einer vorgegebenen Zeit (8 bis 12 s) rechts oder links um die Körperlängsachse zu drehen (Bild 2 bis 5). B versucht, diese Rollbewegung durch ein Verlagern des Kör- per schwerpunktes zu der dem Gegner abgewandten Seite und durch ein energisches Gegenstemmen seiner Arme zu verhindern (Bild 2). Durch das Antäuschen der Drehung zur entgegengesetzten Seite der beabsichtigten Durchführung kann die Entwicklung der Reaktions-, Orientierungs- und Umstellungsfähigkeit stärker betont werden. Nach durchgeführter Übung erfolgt einWechsel der Aufgaben. "

Fersen vom Boden

Die Gegner sitzen im Strecksitz im rechten Winkel zueinander. A hat seine Unterschenkel über die Unterschenkel des Gegners gelegt. B hat die Aufgabe, in einer vorgegebenen Zeit seine Beine gegen den Widerstand des Gegners sichtbar vom Boden zu heben.

Kampf um den Schwebesitz

Die Gegner sitzen sich im Schwebesitz mit geschlossenen Beinen gegenüber. Beide Kämpfer versuchen nun, die Beine des Gegners auf den Boden zu drücken. Das Öffnen und Beugen der Beine ist nicht gestattet.

Beinhakeln

Die Gegner liegen auf dem Rücken so zueinander, daß sich ihre gleichnamigen Schultern berühren. Die dem Gegner zugewandten Arme werden ineinandergehakt (Bild 1). Jetzt schwingen die Gegner ihre zugewandten Beine zweimal nach oben an (Bild 2). Beim dritten Mal werden die Kniegelenke ineinandergehakt, und beide versuchen, durch ein Herunterdrücken ihres Beines den Gegner zu einer Rolle rückwärts zu zwingen (Bild 3 und 4). Nach durchgeführter Übung sollten die Seiten gewechselt werden, um beide Beine gleichmäßig zu belasten.

Kampf um das Schließen der Beine

Die Kämpfer stehen Schulter an Schulter, haben die dem Gegner zugewandte Hand auf den gegnerischen Nacken gelegt und die , gestreckten; einander zugewandten Beine seitwärts gehoben (Bild 1). Beide Kämpfer haben nun das Ziel, durch einen kräftigen Druck nach außen die Beine des Gegners zu schließen (Bild 2). Diese Übung kann auch durchgeführt werden, wenn die Kämpfer Brust an Brust (Bild 3) stehen. A hat nun die Aufgabe, die Beine von B zu schließen (Bild 4). Nach ein- oder mehrmalig absolvierter Übung erfolgt ein Wechsel der Aufgaben.

Schließen der gegrätschten Beine des Gegners

"Die Gegner sitzen sich im Schwebesitz gegenüber, stützen mit den Händen hinter dem Körper und haben die Beine gegrätscht (Bild 1). A, der die Innenseiten seiner Füße an die Außenseiten der gegne- ~ rischen Unterschenkel gelegt hat, versucht nun innerhalb einer vorgegebenen Zeit, durch ein Schließen seiner Beine die gegne- rischen Beine zusammenzuführen (Bild 2). Eine weitere Variante ergibt sich, wenn die Kontrahenten die Übung aus der Bauchlage durchführen (Bild 3 und 4). Die Übung kann auch widergleich durchgeführt werden, d. h., B hat jetzt das Ziel, seine geschlossenen Beine gegen den Widerstand von A zu öffnen. Wenn sich seine Füße nicht mehr berühren, hat er die Zielstellung erfüllt. Nach ein- oder mehrmalig durchgeführter Übung erfolgt ein Wechsel der Aufgaben. "

Knie- und Handdrücken

"Die Gegner sitzen sich gegenüber und haben die Knie auseinan- dergeführt (Bild 1). A, der die Innenseiten seiner Knie an die - Außenseiten der gegnerischen Knie gelegt hat, versucht nun in- nerhalb einer vorgegebenen Zeit, durch ein Schließen seiner Beine die gegnerischen Knie zusammenzuführen (Bild 2). Die Übung kann auch widergleich durchgeführt werden, d. h., B hat jetzt das Ziel.. seine geschlossenen Beine gegen den Widerstand von A zu öffnen. Wenn sich seine Knie nicht mehr berühren, hat er die Zielstellung erfüllt. . Beim -Handdrücken versucht A, mit gestreckten Armen die ge- streckten Arme seines Kontrahenten so weit zusammenzuführen, daß sich dessen Handflächen berühren (Bild 3 und 4). Auch diese Übung kann widergleich durchgeführt werden. "

Drehen vor dem Gegner im Stand

Die Gegner stehen in Grundstellung Rücken an Rücken (Bild 1). Auf ein Signal (Pfiff, Ruf, Handklatschen. Lichtzeichen usw.) drehen sie sich nach der rechten oder linken Seite um ihre Körperlängsachse und versuchen, den Gegner zu umfassen und vom Boden zu heben (Bild 2). Die Übung kann auch so durchgeführt werden, daß die Gegner Brust an Brust stehen (Bild 3), auf ein Signal versuchen, in den Rücken des Gegners zu gelangen (Bild-s), um ihn von hinten vom Boden zu heben (Bild 5).

Drehen um den Gegner aus der Sitz- bzw . Bankstellung

Die Gegner befinden sich im Streck-, Fersen- oder Hocksitz (Bild 1) Rücken an Rücken bzw. in der Bankstellung (Bild 2) oder jm Lie- gestütz vorlings Kopf an Kopf. Auf ein Signal versuchen die - Kämpfer, den Gegner zu umlaufen (Bild 3), um in seinen Rücken zu gelangen und ihn seitlich von hinten zu beherrschen (Bild 4).

Fangen des Gegners

Die Gegner stehen in Grundstellung (Bild 1) oder sitzen im Fersen-, Streck- oder Rocksitz (Bild 2) Rücken an Rücken. Nun wird ein Kämpfer (A oder B) aufgerufen. Er hat die Aufgabe, so schnell wie möglich einem Ziel entgegenzulaufen. Sein Gegner vollführt eine halbe Drehung um seine Körperlängsachse. versucht ihn zu ver- folgen (Bild 3) und vor dem Erreichen des Zieles zu ergreifen, fest- zuhalten und vom Boden zu heben (Bild 4).

Kampf um die Sitzstellung

"Die Gegner befinden sich mit über der Brust verschränkten Armen in der Rückenlage und liegen sich so gegenüber., daß sich die Außenseiten ihrer zugewandten Knie berühren (Bild 1). Auf ein Signal strecken die Kämpfer die Arme in die Vorhalte, richten den Rumpf schnellkräftig auf und versuchen durch ein Beugen des Rumpfes nach vorn, den Gegner daran zu hindern, in die Sitzstellung zu gelangen (Bild 2). . Es ist darauf zu achten, daß die Arme sofort nach dem Signal in die Vorhalte geführt werden, um ein Zusammenstoßen der Köpfe zu vermeiden. Die Übung kann auch so durchgeführt werden, daß die Gegner mit angewinkelten Beinen nebeneinander liegen (Bild 3), sich auf ein Signal ohne Unterstützung der Hände in den Strecksitz begeben und versuchen, mit der dem Gegner zugewandten Hand ein Aufrichten des Gegners zu verhindern. Jegliches Abstützen mit der dem Gegner abgewandten Hand auf dem Boden wird mit einer Niederlage be- straft. "

Verfolgungsrennen im Liegestütz seitlings

"Die Gegner. befinden sich im Liegestütz seitlings gegenüber und haben die rechte bzw . linke Hand in einenaufgezeichneten Kreis von etwa 50 cm Durchmesser gestützt (Bild J). Auf ein Signal laufen die Kämpfer so schnell wie möglich kreisförmig um ihre Stützhand, um den Gegner in Höhe der Taille oder .des Gesäßes abzuschlagen (Bild 2). _ Der Kämpfer, der abgeschlagen wird, den Kreis mit der Stützhand verläßt oder mit einem anderen Körperteil als der Stützhand und den . Füßen den Boden berührt, wird zum Verlierer erklärt. "

Uhrenhasche

Die Kämpfer befinden sich im Liegestütz vorlings (Bild 1) oder rücklings und haben die Fußsohlen im Zentrum eines Kreises von ungefähr 50 cm Durchmesser aneinandergelegt. Auf ein Signal laufen beide Kämpfer in einer Richtung so schnell wie möglich kreisförrnig um ihre Füße, um den Gegner auf dem Rücken (Bild 2) bzw. der Brust abzuschlagen.

Haschen

"Die. Gegner befinden sich im Stand (Bild 1), im Kniestand, in der tiefen Kniebeuge oder im Liegestütz vorlings (Bild 3) oder rücklings in einem Kampffeld mit einer Fläche von 20 bis 60 m2 gegenüber. Ein Kämpfer wird zum Fänger, sein Gegner zum Läufer bestimmt. Der Fänger versucht nun, den Läufer innerhalb einer vorgegebenen Zeit.Ietwa 8 bis 15 s) in einer vorgeschriebenen Fortbewegungsart (Laufen, Springen usw.) zu erreichen und an einem festgelegten Körperteil abzuschlagen (Bild 2 und 4): Für die erfolgreiche Aktion wird ein Punkt vergeben. Ein Verlassen der vorgeschriebenen Fort- bewegungsart wird mit einem Punktabzug bestraft. - Nach Ablauf der vorgegebenen Zeit erfolgt ein Wechsel der Auf- gaben. "

Sperre passieren

Die Kämpfer stehen sich auf einer aufgezeichneten Bahn in ungefähr 5 m Abstand gegenüber (Bild 1). B hat das Ziel, das Ende der Bahn zu erreichen, ohne von A abgeschlagen zu werden. A hat dagegen die Aufgabe, B an einem festgelegten Körperteil (z, B. rechter oder linker Fuß, Oberschenkel, Arm usw.) zu berühren (Bild 2), bevor dieser das Ziel erreicht. Während der Übung ist es den Kämpfern nicht erlaubt, die aufgezeichnete Bahn .zu verlassen. Nach durchgeführter Übung erfolgt ein Wechsel der Aufgaben.

Verfolgungsrennen

"Die Kämpfer befinden sich außerhalb einer aufgezeichneten Fläche (Kreis, Quadrat usw.) von 15 bis 25 m Umfang in StartsteIlung gegenüber. Auf ein Signal umlaufen beide Gegnerdie Fläche in einer Richtung und versuchen, sich in einer vorgegebenen Zeit einzuholen und an einem festgelegten Körperteil abzuschlagen. Ein Betreten der aufgezeichneten Fläche ist dabei nicht gestattet. Zum Sieger wird der Kämpfer erklärt, der innerhalb der vorgegebenen Zeit den Gegner einmal oder~ehrmals abgeschlagen oder sich dem Rücken des Gegners am weitesten genähert hat. Die Übung kann durch ein Verändern der Fortbewegungsart (Springen auf beiden Beinen oder auf einem Bein, Laufen im Lie- gestütz vorlings oder rücklings, Lauten in der tiefen Hocke usw.) erschwert werden. Diese Zweikampfübung kann mit veränderter AufgabensteIlung auch zur Entwicklung koordinativer Fähigkeiten genutzt werden. Ein Kämpfer wird zum Fänger, sein Gegner zum Läufer bestimmt. Fänger und Läufer dürfen nun, um den Gegner abzuschlagen bzw, um dem Abschlagen zu entgehen, die Bewegungsrichtung beliebig ändern. "

Ziehkampf

Die Kämpfer stehen sich gegenüber, haben sich an einer Hand (Bild 1) oder an beiden Händen (Bild 2) gefaßt und versuchen gegen den Widerstand des Gegners, in einer vorgegebenen Zeit (bis 3 min) aus einem Kampffeld CI5 bis 40 m), zu gelangen bzw. den Gegner über eine festgelegte Strecke (5 bis 15 m) zu ziehen. Zum Sieger wird der Kämpfer erklärt, der vor Ablauf der Kampfzeit mit einem Körperteil die Begrenzungslinie einmal oder mehrmals überquert hat bzw. den Gegner über die festgelegte Strecke gezogen hat. Ein Kämpfer kann auch Sieger werden; wenn er den Gegner nach Ablauf der Kampfzeit über die größere Strecke- gezogen hat. Der Ziehkampf mit einer Hand kann auch als "Schatzheben" durch- geführt werden. Die Gegenstände (Steine, Stäbe, Bälle, Tücher) . werden jedoch - im Vergleich ZUI: Übung 51- in wesentlich größeren Abständen von den Gegnern auf den Boden gelegt. Je unhandlicher die Gegenstände sind, desto komplizierter wird das Kampfgesche- hen. Sieger ist der Kämpfer, der den Gegenstand zuerst ergriffen hat.

Nackenziehkampf

Die Kämpfer stehen sich gegenüber, haben sich gegenseitig am Nacken gefaßt und versuchen gegen den Widerstand des Gegners, i-n einer vorgegebenen Zeit (bis 3 min) aus einem Kampffeld zu gelangen (Bild links) bzw. den Gegner über eine festgelegte Strecke zu ziehen. Ein Lösen der Hand vom gegnerischen Nacken ist nicht gestattet. Ermittlung des Siegers s. Übung 88.

Ziehkampf rücklings

"Die Gegner stehen Rücken an Rücken, haben sich an den Händen gefaßt und versuchen-gegen den Widerstand des Gegners, in einer vorgegebenen Zeit aus einem Kampffeld (15 bisAO m2) zu gelangen (Bild rechts) bzw. den Gegner über eine fesgelegte Strecke (5 bis 15 m) zu ziehen. Zum Sieger wird der Kämpfer erklärt, der vor Ablauf der vorgegebenen Zeit mit einem Körperteil die Begrenzungslinie einmal oder mehrmals überquert hat bzw. den Gegner über die fest- gelegte Strecke gezogen hat. Ein Gegner kann auch Sieger werden, . wenn er den Gegner nach Ablauf der Kampfzeit über die größere Strecke gezogen hat. "

Kampf um das Feld

A steht innerhalb eines Kampffeldes und versucht B, der sich außerhalb dieses Feldes befindet, daran zu- hindern, in das Feld einzudringen (Bild links). A darf das Feld zur Abwehr des Gegners nur mit einem Bein verlassen. B wird zum Sieger erklärt, wenn es ihm gelungen ist, innerhalb einer vorgegebenen Zeit mit beiden Füßen in das Kampffeld einzudringen. A wird zum Sieger erkärt, wenn er innerhalb der vorgegebenen Zeit das Eindringen des Gegners abwehren konnte.

Schulterschiebekampf

Die Gegner befinden sich Schulter an Schulter im Zentrum eines Kampffeldes (15 bis 40m2) und haben die zugewandten Arme in- einandergehakt. Beide. haben die Aufgabe, den Gegner innerhalb einer vorgegebenen Zeit (bis 3 min) über die Begrenzungslinie zu schieben (Bild rechts). Zum Sieger wird der Kämpfer erklärt, der den Gegner innerhalb der vorgegebenen Zeit mit einem Fuß aus dem Kampffeld drängen konnte.

Rückenschiebekampf

Die Gegner befinden sich Rücken an Rücken im -Zentrum eines Kampffeldes (15 bis 40 m2) und haben die Arme ineinandergehakt. Beide haben die AUfgabe, ihren Gegner innerhalb einer vorgegebe- nen Zeit (bis 3 min) über die Begrenzungslinie zu schieben (Bild "Iinks). Dabei sind Drehbewegungen um die Körperlängsachse ge, stattet. Zum Sieger wird der Kämpfer erklärt, der den Gegner innerhalb der vorgegebenen Zeit- mit einem Fuß aus dem Kampffeld drängen konnte.

Schiebekampf im Liegestut: vorlings

Die Kämpfer befinden sich im Liegestütz vorlings Schulter an Schulter im Zentrum eines Kampffeldes und versuchen, den Gegner innerhalb einer vorgeschriebenen Zeit aus dem Feld zu schieben oder ihn aus der Stellung des Liegestützes zu zwingen. Der Kämpfer wird zum Verlierer erklärt, der innerhalb der vor- gegebenen Zeit ( bis 3 min) gezwungen wurde, mit einem Körperteil das Kampffeld zu verlassen oder mit einem anderen Körperteil als denHänden und Füßen den Boden zu berühren.

Schiebekampf rückwärts im Liegestütz

"Die Kämpfer befinden sich im Liegestütz vorlings Gesäß an Gesäß - / im Zentrum eines Kampffeldes und haben das dem Gegner zuge- wandte Bein durch die gegnerischen Beine gesteckt (Bild). Beide Kämpfer haben die Aufgabe, den Gegner innerhalb einer vorgege- benen Zeit durch ein Schieben nach hinten über die Begrenzungslinie zu drängen oder ihn zu zwingen, den Liegestütz zu verlassen. Dabei ist es gestattet, sich nach rechts oder links zu drehen. Ein Laufen nach vorn ist jedoch untersagt. Zum. Verlierer wird der Kämpfer erklärt, der das Kampffeld mit einer Hand verlassen mußte oder gezwungen wurde, mit einem anderen Körperteil als den Händen und Füßen den Boden zu berühren. "

Zieh- und Schiebekampf mit Beinhakeln

Die Kämpfer stehen sich im Zentrum eines Kampffeldes auf einem Bein gegenüber, haben sich oberhalb der Ellbogengelenke an den Armen gefaBt und die gehobenen gleichnamigen Beine ineinan- dergehakt (Bild 1). Beide Kämpfer haben das Ziel, den Gegner in- nerhalb einer vorgegebenen Zeit (bis j min) so oft wie -möglich mit einem Fuß aus der Kampffläche zu drängen (Bild 2) oder ihn mit einem anderen Körperteil als dem Standfuß den Boden berühren zu lassen (Bild 3). Für jede erfolgreiche Aktion wird ein Punkt vergeben. Der Sportler wird zum Sieger erklärt, der vor Ablauf der Kampfzeit eine-festgelegte Punktzahl erzielt bzw. der nach Ablauf der Kampf- zeit die höchste Punktzahl errungen hat.

Hahnenkampf

Die Gegner stehen sich im Zentrum eines Kampffeldes (15 bis 40 m2) auf einem Bein gegenüber und haben die Arme über der Brust ver- schränkt. Beide haben nun die Aufgabe, den Gegner- durch An- rempeln oder Anspringen (Bild 1) auf beide Beine zu zwingen (Bild 2) oder ihn über die Begrenzungslinie zu stoßen (BildS). Ein Wechsel des Sprungbeines sollte dabei nl)r nach einer festgelegten Zeit ge- stattet werden. Für- jede erfolgreiche Aktion wird ein Punkt ver- geben. Zum Sieger wird der Sportler erklärt, der vor Ablauf der vorgege- benen Kampfzeit (bis 3 min) eine festgelegte Punktzahl erzielt bzw. nach Ablauf der Kampfzeit die höchste Punktzahl errungen hat. Durch den Einsatz; geeigneter Täuschungsmanöver kann die Übung auch zur akzentuierten Entwicklung der Reaktions-, Orientierungs- und Umstellungsfähigkeit genutzt werden.

Hinauswerfen

Die Kämpfer befinden sich in einem Quadrat (4 bis 16m2) und ver- suchen, sich über die Begrenzungslinien, die mit 1, 2, 3 und 4 gekennzeichnet sind, zu. schieben. Für das Schieben des Gegners über die Begrenzungslinie 1 wird ein Punkt, für das Schieben über die Begrenzungslinie 2 werden 2 Punkte usw. vergeben. Der Kämpfer,. der vor Ablauf der vorgegebenen Zeit (bis 3 min) eine festgelegte Punktzahl ereicht hat bzw. nach Ablauf der vorgegebenen Zeit die höchste Punktzahl errungen hat, wird zum Sieger erklärt.