Durch das sportliche Training wird der menschliche Organismus einer entsprechenden Belastung (Reiz) ausgesetzt. Um sich dieser körperliche Belastung anpassen zukönnen, muß der Organismus eine höhere Leistungsbereitschaft annehmen. Folgende körperliche Eigenschaften werden durch das Aufwährmen erhöht: die Reaktionsbereitschaft des Zentralnervensystems, die Muskeltemperatur, der Stoffwechsel. Der verbesserte Stoffwechsel gewährleistet eine bessere Versorgung der Muskulatur mit Sauerstoff und Nährstoffen. Die erhöhte Reaktionsbereitschaft des Zentralnervensystems hat positive Auswirkungen auf das Koordinationsvermögen. Ein gutes Koordinationsvermögen kann die Gefahr einer Verletzung während des Sports vermindern. Die höhere Temperaatur der Muskeln hat zur Folge eine abnehmende Viskosität (innerer Reibungswiderstand) der Muskulatur. Durch die abnehmende Muskelviskosität erhöht sich die Dehnfähigkeit und Kontraktionsgeschwindigkeit der Muskulatur.
Dusch- oder Wannenbäder, Bestrahlungen, Einreibungen mit durchblutungsfördernden Mitteln, Massagen oder mentales Aufwärmen. Passive Erwährmung ist weniger effektiv als die Aktive. Aus diesem Grunde ist sie nur als Ergänzung zum aktiven Aufwärmen zu sehen.
allgemeines Aufwärmen:
Ubungen wie Laufen, Hüpfen und Springen mit Armbewegungen, Seilspringen, usw
spezielles Aufwärmen:
die Übungen erfolgen sportspezifisch. Es werden hier nur Übungen durchgeführt die sportartspezifische Muskelgruppen und Gelenke ansprechen. Unter anderem Übungen mit Kreisbewegungen der Gelenke, Dehnungsübungen.
Oft wirkt Erwährmung für die Trainierenden langweilig und monoton. In diesem Fall kann die Erwährmung spielerisch gestaltet werden. Gerade in Trainingsgruppen bieten Zweikampfübungen oder Wettkampfübungen Abwechslung und Unterhaltung.